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Was bringt ein Speicher im Winter?

Speicher · Lesezeit etwa 3 Minuten

Solarmodule auf einem Dach, teilweise mit Schnee bedeckt

Wenig. Von November bis Januar reicht der Ertrag selten, um ihn zu füllen. Seine Arbeit macht er von März bis Oktober.

Kurze Tage, tiefe Sonne

Zwischen November und Januar sind die Tage kurz, die Sonne steht tief und oft ist es bedeckt. Eine Anlage erzeugt dann nur einen kleinen Teil dessen, was sie im Sommer schafft. Dieser Strom wird meist sofort im Haus verbraucht, bevor überhaupt etwas im Speicher ankommt.

Wo der Speicher seine Arbeit macht

Von März bis Oktober erzeugt die Anlage mittags mehr, als im Haus gebraucht wird. Ohne Speicher geht dieser Überschuss ins Netz. Mit Speicher wird er am Abend und in der Nacht genutzt. Über das Jahr gerechnet erhöht das den Anteil des selbst verbrauchten Stroms deutlich.

Ein Speicher ist ein Sommer- und Übergangszeit-Gerät. Im Januar arbeitet vor allem das Netz.

Wie groß sollte er sein?

Ein größerer Speicher ist nicht automatisch besser. Er sollte zu Ihrem Verbrauch am Abend und in der Nacht passen. Wir rechnen das mit Ihren echten Verbrauchsdaten aus und sagen Ihnen auch, wenn sich ein Speicher bei Ihnen kaum lohnt.

Und Strom bei Netzausfall?

Manche Speicher können bei einem Stromausfall weiter liefern, aber nur mit passendem Wechselrichter und entsprechender Umschaltung. Wenn Ihnen das wichtig ist, planen wir es von Anfang an mit.

Die Beiträge geben einen allgemeinen Überblick. Was für Ihr Haus gilt, klären wir beim Dachcheck.